Moskitos

Foto: Felix Grünschloß

Moskitos

  • 2026/ Badisches Staatstheater Karlsruhe
  • Lucy Kirkwood
  • Bühne und Kostüm
  • Regie: Anna Stiepani
  • Musik: Matthias Jakisic
  • Video: Gloria Gammer
Foto: Felix Grünschloß
Foto: Felix Grünschloß
Foto: Felix Grünschloß
Foto: Felix Grünschloß
Foto: Felix Grünschloß
Foto: Felix Grünschloß
Foto: Felix Grünschloß

From the press

Am Anfang war das Chaos

„Auf Thurid Peines Drehbühne werden bunte Fensterwaben von hinten durchleuchtet – mal weich und fast sakral, mal als Simulation einer Protonenkollision. Planeten, Rauch, ein Bärtierchen im Stroboskop: Die Bühne wechselt zwischen Reduktion und Überladung und verstärkt so die Handlung. Zwischen den Fensterwaben tritt das Boson in den Raum der Menschen: mal als Erzählerin, mal in anderen Rollen – mit starkem Ausdruck und voller Skurrilität.“

– Elisa Freede, Die Deutsche Bühne

Draußen vor der Tür

Foto: Marie Liebig

Draußen vor der Tür

  • 2025/ Staatstheater Braunschweig
  • Wolfgang Borchert
  • Bühne und Kostüm
Foto: Marie Liebig
Foto: Marie Liebig
Foto: Thomas M. Jauk
Foto: Marie Liebig
Foto: Marie Liebig
Foto: Thomas M. Jauk
Foto: Thomas M. Jauk
Foto: Thomas M. Jauk
Foto: Thomas M. Jauk
Foto: Marie Liebig
Foto: Thomas M. Jauk

Es war Sommer. Und weil Sommer war, war es warm.

Foto: Marie Liebig

Es war Sommer. Und weil Sommer war, war es warm.

  • 2025 / Staatstheater Meiningen
  • Maria Milisavljević
  • Bühne und Kostüm
Foto: Marie Liebig
Foto: Marie Liebig
Foto: Marie Liebig
Foto: Marie Liebig
Foto: Marie Liebig
Foto: Marie Liebig
Foto: Marie Liebig
Foto: Marie Liebig

From the press

Die Bühne teilt sich in der Tiefe
Von dieser Aura aus Wärme, Geborgenheit, Kiefernduft und märkischem Sand ließ sich die Autorin inspirieren. Sie setzt das Motiv immer wieder in die Handlung, um der Entwürdigung ihrer Helden pauschal gesagt: Verlierern der Wende – ein „Prinzip Hoffnung“ entgegenzusetzen.
Das Wechselspiel von Pessimismus und Zuversicht beherrscht das Inszenierungs-Team aus Autorin, Regisseurin Anna Stiepani und Ausstatterin Thurid Peine in einer bewundernswert poetischen Sprache von Worten und Bildern.

Siggi Seuß, MainPost

Staubfrau

Foto: Sabina Bösch

Staubfrau

  • 2025 / Schauspielhaus Zürich
  • Maria Milisavljević
  • Bühne und Kostüm
  • Regie: Anna Stiepani
  • Mühlheimer Dramatikerpreis & Publikumspreis 2025 für Maria Milisavljević
Foto: Sabina Bösch
Foto: Sabina Bösch
Foto: Sabina Bösch
Foto: Sabina Bösch
Foto: Sabina Bösch
Foto: Greta Wilhelm

From the press

12. Mai 2025. Dieses Bühnenbild von Thurid Peine ist wirklich ein Wunderwerk der Raumöffnung. Im Herzen ein angedeuteter Haushalt, mittig ein Küchenblock, hinten eine Waschmaschine. Aber der gekachelte Boden und eine der Seitenwände sind so geschickt verspiegelt, dass der Raum schon etwas Schwebendes bekommt. Im Hintergrund stehen in großen Kübeln Nadelbäume, die wie ein düsterer Wald in die Küche wuchern.

Bruchstückhafte Ästhetik

Das Geheimnisvolle des Settings passt optimal zu Maria Milisavljevićs Stück „Staubfrau“, das einerseits sehr konkret in der Erfahrungswelt häuslicher Gewalt verankert ist, zugleich aber einen weiten Resonanzraum auslotet.

Und die Bühne ist nicht das einzig Optimale an diesem Abend. Regisseurin Anna Stiepani und ihre drei Spielerinnen Nancy Mensah-Offei, Lola Dockhorn und Anita Iselin-Soubeyrand geben ein Paradebeispiel dafür, wie eine lebhafte inszenatorische Fantasie einen Text heben kann. „Staubfrau“ lässt sich in seiner narrativen Grundanlage durchaus auch karger vorstellen. Figuren kommen in dem flächigen Text allenfalls schemenhaft vor: als Träger von Stimmen, weniger von Handlungen. Szenen werden vage anzitiert. Die Ästhetik ist bewusst bruchstückhaft und mithin maximal andeutungsvoll: Es geht um die Leidenserfahrung von drei Generationen Frauen in einem patriarchal deformierten Haus, die stellvertretend für unzählige Opfer von Femiziden und Gewalt stehen.

Christian Rakow
Nachtkritik- Mühlheimer Theatertage

Liebelei

Foto: Herwig Prammer

Liebelei

  • 2024 / Landestheater Linz
  • Arthur Schnitzler
  • Bühne und Kostüm
  • Regie: Anna Stiepani
  • Musik: Joachim Werner
Foto: Herwig Prammer
Foto: Herwig Prammer
Foto: Thurid Peine
Foto: Rudi Gigler
Foto: Herwig Prammer

From the press

Die Premiere der Neuinszenierung von Arthur Schnitzlers „Liebelei“ bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden hat Donnerstagabend im Stadttheater viel Applaus erhalten. Die sechs Landestheater-Schauspielerinnen und -Schauspieler – es ist eine Koproduktion und wird ab Herbst in Linz gezeigt – und Gast-Star Samuel Finzi überzeugen mit Spielfreude in ihren Rollen, das Bühnenbild besticht in seiner bescheidenen Opulenz mit goldenem Deckenspiegel und einem Vorhang als Paravent.

Ulrike Innthaler/ Puls24

Es beginnt mit einem verrätselten Schattenspiel, mit einem Walzer, bei dem der Student Fritz Lobheimer eine unbekannte Lady in Black über die Bühne schwenkt. Erst dann enthüllt das Licht eine Szenerie, in der ein blumiger Gaze-Vorhang à la Gustav Klimt die Hinterbühne und die dort wartenden Akteure von der noch leeren Vorderbühne mit einem goldenen Schrägdach und einem pompösen Kronleuchter trennt.

So beginnt die Inszenierung von Arthur Schnitzlers „Liebelei“ (die erfolgreiche Uraufführung von Schnitzlers erstem Theaterstück war 1895 im Burgtheater Wien) bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden – eine Koproduktion mit dem Landestheater Linz, wo das Schauspiel ab dem 25. Oktober zu sehen sein wird. Und eines ist sicher: So weiblich und so emanzipiert wie bei Regisseurin Anna Stiepani ist dieses Stück wohl noch selten aufgeführt worden. 

Wolfgang Reitzammer, Nachtkritik

Wildes Leben

Foto: Mirco Dalchow

Wildes Leben

  • 2024 / Volkstheater Rostock
  • Ein Tanzstückvon Laura Leora Witzleben
  • Bühne und Kostüm
Foto: Mirco Dalchow
Foto: Mirco Dalchow
Foto: Mirco Dalchow
Foto: Mirco Dalchow
Foto: Mirco Dalchow
Foto: Mirco Dalchow
Foto: Mirco Dalchow
Foto: Mirco Dalchow
Foto: Mirco Dalchow

Der Wunschpunsch

Foto: Nik Schölzel

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

  • 2023 / Mainfrankentheater Würzburg
  • Michael Ende
  • Bühne und Kostüm
Foto: Nik Schölzel
Foto: Nik Schölzel
Foto: Nik Schölzel
Foto: Nik Schölzel
Foto: Nik Schölzel

From the press

Dieses Theaterstück ist ein Volltreffer: „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ begeistert bei seiner Premiere im gerade erst eröffneten Kleinen Haus des Mainfranken Theaters in Würzburg sowohl kleine als auch große Zuschauer. Es geht um eine Katze, die ihre
Stimme verloren hat, und einen angeschlagenen Raben, die sich gemeinsam aufmachen, um die Welt zu retten. Die liebevolle Inszenierung von Anna Stiepani ist nicht nur zauberhaft, sondern auch voller Witz und Magie, was das Stück zu einem wunderbaren Erlebnis macht.
(…)
Thurid Peine hat dafür das ideale Bühnen- und Kostümbild geschaffen. Die
Zauberküche ist mit einer wunderbar gruseligen, drehbaren Doppeltreppe ausgestattet, die dem Geschehen Schwung verleiht. Die bunten und ausgefallenen Kostüme – allen voran das bienenhafte, gelb-schwarz-geringelte Kleid der Tyrannia, verwandeln die Schauspieler in echte Märchenfiguren. Alles funkelt und glitzert, und an Silvester gibt es sogar ein Feuerwerk.


Claudia Kneifel, MainPost



Alte Sorgen

Foto: Christina Iberl

Alte Sorgen

  • 2023 / Staatstheater Meiningen
  • Maria Milisavljević
  • Bühne und Kostüm
Foto: Christina Iberl
Foto: Christina Iberl
Foto: Christina Iberl
Foto: Christina Iberl
Foto: Christina Iberl
Foto: Christina Iberl
Foto: Christina Iberl

From the press

Wie wollen wir sterben?
Fast wie in einem lebendig gewordenen Monet-Gemälde: Maria Milisavljević erforscht realistisch und poetisch die Arbeit im Pflegeberuf. Und entdeckt eine Figur, die gut als ein Woyzeck des 21.Jahrhunderts durchgehen könnte.
(…)
Stiepani inszeniert fantasievoll und mit Hingabe für jedes kleinste Detail. Im
Zusammenspiel mit dem eindrucksvollen Bühnenbild von Thurid Peine aus riesiger Spiegelwand und Bodenbemalung, das in der Lage ist, Welten zwischen den Welten zu kreieren, entsteht ein stimmiges Gesamtkunstwerk. Atmosphärisch changiert der Abend irgendwo zwischen Tim-Burton-Film und einem lebendig gewordenen Monet-Gemälde. Stiepani und Peine, das ist ein Duo von dem man gerne mehr sehen will.


Marlene Drexler, Nachtkritik

Halt mich auf

Foto: Konrad Fersterer

Halt mich auf

  • 2022 / Staatstheater Nürnberg
  • Annika Henrich
  • Bühne und Kostüm, Figurenbau
  • Regie: Anna Stiepani
Foto: Konrad Fersterer
Foto: Konrad Fersterer
Foto: Konrad Fersterer
Foto: Konrad Fersterer
Foto: Konrad Fersterer
Foto: Konrad Fersterer

From the press

(…) Dieses Mehr ist durchweg präsent durch einen großen Vorhang, der die Rückwand dieses Guckkastens bildet und auf dem das Bild eines sanften blauen Meeres Wellen schlägt. Die Farben sind friedlich, pastellig und paradiesisch, harsch unterbrochen durch graues Metall und immer wieder eingeblendete Projektionen einer zubetonierten Stadt, bevölkert von übergroßen Tauben, die das Geschehen kommentieren.
So düster die Thematik, so zum Schreien komisch der Abend. Leichtfüßige Komik in Text und Spiel machen die grau gefärbten Gedanken verdaulicher, ohne deren Gewicht zu ignorieren, und so werden schamlos (und im wahrsten Sinne des Wortes) die Hosen runtergelassen. Schließlich
kommen die einzelnen Erzählstränge am einzigen Ort zusammen, an dem die eigene Menschlichkeit hinter Fassaden verbergen zu wollen zwecklos ist: auf dem Klo.
Fazit: Spannend, kurzweilig, witzig und zutiefst sehnsuchtsvoll!


Svenja Plannerer, V-Das Studimagazin

Prometheus

Foto: Birgit Hupfeld

Prometheus

  • 2022 / Schauspielhaus Bochum
  • Aischylos
  • Bühne und Kostüm
  • Regie: Anna Stiepani
Foto: Birgit Hupfeld
Foto: Birgit Hupfeld
Foto: Birgit Hupfeld
Foto: Birgit Hupfeld
Foto: Birgit Hupfeld

From the press

Eine runde Scheibe öffnet den Blick auf den Götterschmied Hephaistos, dem Prometheus das Feuer raubt, um es den Menschen zu bringen. In den Kammerspielen des Schauspielhauses Bochum ist das eine fiebrige Choreografie zu Musik von Vivaldi, ein zaubrisches Helldunkel, in dem am Ende eine Flamme über Spiegelwände irrlichtert.

„Regisseurin Anna Stiepani zeigt die Vorgeschichte zur antiken Tragödie „Der gefesselte Prometheus“, jene Tat, für die der göttliche Titelheld so grausam verurteilt wird. Zugleich demonstriert sie mit dem vollen Einsatz theatralischer Mittel, warum ein Livestream kein Ersatz für das Bühnenerlebnis sein kann. Ausstatterin Thurid Peine schuf eine gläserne Kuppel, die je nach Beleuchtungseinfall zum durch Spiegelung ins Unendliche weisenden Raum wird, aber auch den Blick freigibt auf die Hinterbühne, wo einzelne Sprecher sich an Prometheus wenden. Das sieht groß aus, es überwältigt die Sinne, aber es braucht eben auch die unmittelbare Präsenz.
Diese anderthalb pausenlosen Stunden zeigen bildmächtig und sprachverliebt, wie existenziell Theater sein kann. Die wenigen Zuschauer, die das coronakonform auf Distanz erleben durften, spendeten langen, dankbaren Beifall.“

– Ralf Stiftel, WA.de

„Stiepani erliegt allerdings nicht der Versuchung, ihren „Prometheus“ plump in der Gegenwart zu personifizieren. Zwar zielt sie mit einer konkrete Sprechweise der Figuren und unauffälligen Kostümen auf die heutige Zeit, doch belässt sie das Spiel im Abstrakten, worauf schon der Bühnenraum (Thurid Peine) hinweist: Ein verspiegelter Gang, in dem sich Darsteller, Bildprojektionen und Video-Effekte wie in einem Kaleidoskop zerfasern und neu zusammensetzten.
Sehr stark ist der Beginn, wenn der Schmied Hephaistos (Lukas von der Lühe) in diesem Spiegelkabinett am Amboss steht und in der blitzenden Dunkelheit Prometheus das Feuer an sich nimmt, um es in die Welt zu tragen. Das wirkt ungemein dicht und ist einer der packendsten Bochumer Stücke-Einstiege seit langem.“

Jürgen Boebers-Süßmann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung